Die Informatik ist eine eigenständige Wissenschaft, die man an einer Universität studieren kann.
Das Wort Informatik setzt sich aus dem Begriffen Information und Automatik zusammen.
Sie ist Grundlage für viele moderne Geräte und Erfindungen. Ohne sie gäbe es keine Smartphones, keine Videospiele und kein Internet.
Alles, was einen Stecker hat oder einen Akku, ist Hardware. Dein Computer, dein Handy, deine Spielekonsole – all das kannst du anfassen.
Der einfachste Schalter, den du kennst, ist der Lichtschalter. Er hat nur zwei Zustände: An oder Aus. Genau so funktioniert auch ein Computer im Inneren, nur mit Millionen von winzigen, digitalen Schaltern. Für den Computer bedeutet:
An = 1
Aus = 0
Mit nur diesen beiden Zahlen kann ein Computer alles darstellen: Buchstaben, Bilder, Musik und sogar ganze Welten in Videospielen
Ein Computer ist superstark im Ausführen von Befehlen, aber er ist nicht schlau. Er tut genau das, was man ihm sagt. Damit er etwas Nützliches macht, braucht er eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung. So eine Anleitung nennt man Algorithmus.
Das ist wie ein Kochrezept:
Nimm Mehl.
Gib Eier dazu.
Verrühre alles.
In der praktischen Informatik lernst du, solche "Rezepte" für den Computer zu schreiben. Diese Rezepte nennt man Programme oder Apps. Jede App auf deinem Handy und jedes Computerspiel, das du spielst, ist ein solches Programm, das ein Informatiker geschrieben hat.
Hier wird es richtig knifflig! Die theoretischen Informatiker sind die großen Denker. Sie stellen sich Fragen wie: Was kann ein Computer überhaupt leisten? Und was wird er niemals können?
Kennst du das, wenn bei einem Online-Video der Ladekreis sich ewig dreht und du nicht weißt, ob das Video jemals starten wird? Theoretiker denken über genau solche Endlos-Schleifen nach. Sie haben bewiesen, dass es bestimmte Probleme gibt, die so kompliziert sind, dass kein Computer der Welt sie jemals lösen kann – egal, wie schnell er ist. Sie erforschen die Grenzen der digitalen Welt.
Das ist der Bereich, wo Informatik auf die echte Welt trifft und supercoole Dinge möglich macht! Die angewandte Informatik steckt fast überall drin:
In Filmen: Für beeindruckende Spezialeffekte wie Drachen oder Explosionen.
In der Medizin: Wenn Ärzte mit Computerhilfe in den menschlichen Körper schauen.
In Robotern: Die lernen, Pakete zu sortieren oder auf dem Mars herumzufahren.
In deinem Alltag: Wenn du eine Serie streamst, online mit Freunden spielst oder mit deiner Familie videochattest.
Hier wird die Informatik genutzt, um Probleme in ganz anderen Bereichen zu lösen.
Informatik ist eine Mischung aus den Begriffen Information und Automatik.
Sie besteht aus verschiedenen Teilen:
der Technik und den Geräten --> technische Informatik
den Programmen --> praktische Informatik
den großen Rätseln --> theoretische Informatik
dem Einsatz im echten Leben --> angewandte Informatik
Ohne Informatik gäbe es keine Smartphones, keine Videospiele und kein Internet.